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Das Cauda equina-Kompressionssyndrom
Die Cauda equina ist die hintere Aufzweigung des Rückenmarks in verschiedene Nerven (unter anderem Ischias-Nerv, Schwanznerven). Das Cauda equina -Kompressionssyndrom ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen des Übergangs der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein, die zu einer Schädigung (Quetschung, Druck, Schwellung, Entzündung) dieses Bereiches führen. Meist führt eine Verlagerung des Kreuzbeines, ein Bandscheibenproblem oder Bänderverdickungen zur Einengung des Wirbelkanals. Es kommt zu neurologischen Ausfällen.
Ursachen und Vorkommen:
Als Ursachen kommen vor allem degenerative Veränderungen oder auch Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbel und des Kreuzbeines, Entzündungen der Zwischenwirbelsscheiben, seltener Trauma (Unfall), Fehlbildungen der Wirbel oder Tumoren in Betracht. Meist sind mittlere bis große, ältere öfter auch männliche Hunde betroffen. Die Krankheit wurde aber auch bei jüngeren und kleinen Tieren beschrieben.
Symptome:
Häufigste Symptome sind Lahmheiten einer oder beider hinterer Gliedmaßen, Veränderungen der Gangweise, Schmerzen, vor allem beim Aufstehen, manchmal auch Lähmungserscheinungen der Hinterbeine und/oder des Schwanzes. Bei etwa 25% der erkrankten Tiere treten Harninkontinenz auf, auch andere Probleme beim Harn- und Kotabsatz sind nicht selten.
Diagnose:
Die Diagnose beruht vor allem auf dem Vorbericht des Besitzer, der klinischen und klinisch-neurologischen Untersuchung sowie Röntgen. Andere Erkrankungen insbesondere der Hüfte (Dysplasie) und Rückenmarkserkrankungen müssen abgegrenzt werden. Sofern eine Operation in Frage kommt, muss davor ein Myelogramm, also eine Kontrastdarstellung der Nervenaufzweigung iin Narkose erfolgen.
Therapie:
Je nach Ausprägung der Symptome wird zunächst eine symptomatische und entzündungshemmende Therapie eingeleitet. So sollen Ödeme und Schmerzen vermieden oder zumindest reduziert werden. Häufig führt dies jedoch nur zeitweise zu einer Besserung. Eine Operation kommt bei den Fällen in Frage, wo die Hoffnung besteht, dass die komprimierende Ursache chirurgisch entfernt werden kann. Die Prognose ist sehr stark abhängig von der Grunderkrankung.
Quelle: http://www.tierklinik-hach.de/wissen/orthopadie8.html
Die Cauda equina ist die hintere Aufzweigung des Rückenmarks in verschiedene Nerven (unter anderem Ischias-Nerv, Schwanznerven). Das Cauda equina -Kompressionssyndrom ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen des Übergangs der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein, die zu einer Schädigung (Quetschung, Druck, Schwellung, Entzündung) dieses Bereiches führen. Meist führt eine Verlagerung des Kreuzbeines, ein Bandscheibenproblem oder Bänderverdickungen zur Einengung des Wirbelkanals. Es kommt zu neurologischen Ausfällen.
Ursachen und Vorkommen:
Als Ursachen kommen vor allem degenerative Veränderungen oder auch Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbel und des Kreuzbeines, Entzündungen der Zwischenwirbelsscheiben, seltener Trauma (Unfall), Fehlbildungen der Wirbel oder Tumoren in Betracht. Meist sind mittlere bis große, ältere öfter auch männliche Hunde betroffen. Die Krankheit wurde aber auch bei jüngeren und kleinen Tieren beschrieben.
Symptome:
Häufigste Symptome sind Lahmheiten einer oder beider hinterer Gliedmaßen, Veränderungen der Gangweise, Schmerzen, vor allem beim Aufstehen, manchmal auch Lähmungserscheinungen der Hinterbeine und/oder des Schwanzes. Bei etwa 25% der erkrankten Tiere treten Harninkontinenz auf, auch andere Probleme beim Harn- und Kotabsatz sind nicht selten.
Diagnose:
Die Diagnose beruht vor allem auf dem Vorbericht des Besitzer, der klinischen und klinisch-neurologischen Untersuchung sowie Röntgen. Andere Erkrankungen insbesondere der Hüfte (Dysplasie) und Rückenmarkserkrankungen müssen abgegrenzt werden. Sofern eine Operation in Frage kommt, muss davor ein Myelogramm, also eine Kontrastdarstellung der Nervenaufzweigung iin Narkose erfolgen.
Therapie:
Je nach Ausprägung der Symptome wird zunächst eine symptomatische und entzündungshemmende Therapie eingeleitet. So sollen Ödeme und Schmerzen vermieden oder zumindest reduziert werden. Häufig führt dies jedoch nur zeitweise zu einer Besserung. Eine Operation kommt bei den Fällen in Frage, wo die Hoffnung besteht, dass die komprimierende Ursache chirurgisch entfernt werden kann. Die Prognose ist sehr stark abhängig von der Grunderkrankung.
Quelle: http://www.tierklinik-hach.de/wissen/orthopadie8.html