virgilswelt
Die Perserkatze
Herkunft
Die Perserkatze ist die bekannteste unter allen Rassekatzen. Beliebt ist sie wegen ihres langen und weichen Fells und ihrer runden, Gemütlichkeit ausstrahlenden Körperform. Perserkatzen sind als Rasse am längsten dem menschlichen Einfluß unterworfen, denn schon im 15. Jahrhundert galt es an europäischen Fürstenhöfen als schick, sich eine "Angorakatze" zu halten. Seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wird sie in Europa geziehlt gezüchtet. Die Grundlage der Zucht wurde in Großbritanien erarbeitet.
Ursprünglich entstand die Perserkatze aus Kreuzungen zwischen Angora- und persischen Langhaarkatzen. Die ersten Tiere waren mit den heutigen keineswegs vergleichbar. Betrachtet man ältere Zeichnungen, so zeigen die Katzen der Jahrhundertwende den klassischen Hauskatzentyp. Lediglich das längere Fell vor allem an Bauch und Schwanz und der noch nicht so üppige Kragen wiesen sie als etwas Besonderes aus. Das Unterfell war nur mäßig ausgebildet, so daß die Perser von früher auch wesentlich leichter zu pflegen waren. Menschliche Hilfe zur Fellpflege war in der damaligen Zeit kaum notwendig. Obwohl sich der Standard nicht wesentlich geändert hat, unterscheiden sich die heutigen standardgerechten Perser von ihren Vorfahren doch erheblich. Im laufe der Jahre wurden die Perser dann immer kürzer, runder und flacher im Gesicht, das Fell immer üppiger und mit mehr Unterwolle gezüchtet. Lediglich im Charakter sind keine nennenswerten Veränderungen festzustellen.
Wesen
Perserkatzen sind sehr angenehme Hausgenossen. Lieb, verschmust, anhänglich, empfindsam; Bezeichnungen, die man immer wieder hört. Aber ebenso kann man hören: unabhängig, temeramentvoll, fordernd oder zurückgezogen. Das Wesen ist nur bedingt an die Rasse gebunden. Katzen sind eigenständige Individuen, jede entwickelt sich zur Persönlichkeit. Perserkatzen sind im Allgemeinen ruhige, ausgeglichene Katzen mit ausgewogenem Temperament. Die Stimme einer Perserkatze ist lieblich und leise. Sie eignen sich gut als Wohnungskatzen. Natürlich sind auch sie über einen abgesicherten Balkon dankbar.
Pflege
Perserkatzen haben das dichteste Fell aller Langhaarkatzen. Die Haut kann, wenn das Unterfell verfilzt, nicht mehr atmen und es können sich schlimme Reizungen und Entzündungen bilden. Deshalb muß das Fell der Perserkatze täglich bis auf die Haut und in allen Schichten durchgearbeitet werden. Damit können Knötchen rechtzeitig entfernt und der Bildung von Filz vorgebeugt werden. Ab und zu kann ein Bad nötig sein, um das Fell von Hautfett und Schuppen zu befreien. Manchmal ist schon leichter Durchfall ein echtes Malheur. Die langen Haare an den Hinterbeinen (Hosen) werden beim Absetzen von Kot verschmutzt. Das Fell muß dann mit Wasser ausgewaschen werden und, vor allem in den Wintermonaten trockengeföhnt werden. Für wen das bereits ein Drama ist, der sollte sich besser für eine kurzhaarige Katze entscheiden.
Es ist traurig, wieviele Perserkatzen völlig verfilzt und verschmutzt im Tierheim abgegeben werden. Sie müssen oft vollständig geschoren werden, um die entzündete Haut darunter behandeln zu können. Dies muß nicht so sein. Wird die Langhaarkatze konsequent und schon von klein auf gepflegt, kann die tägliche Pflegestunde für die Katze auch zum Genuss werden.
Herkunft
Die Perserkatze ist die bekannteste unter allen Rassekatzen. Beliebt ist sie wegen ihres langen und weichen Fells und ihrer runden, Gemütlichkeit ausstrahlenden Körperform. Perserkatzen sind als Rasse am längsten dem menschlichen Einfluß unterworfen, denn schon im 15. Jahrhundert galt es an europäischen Fürstenhöfen als schick, sich eine "Angorakatze" zu halten. Seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wird sie in Europa geziehlt gezüchtet. Die Grundlage der Zucht wurde in Großbritanien erarbeitet.
Ursprünglich entstand die Perserkatze aus Kreuzungen zwischen Angora- und persischen Langhaarkatzen. Die ersten Tiere waren mit den heutigen keineswegs vergleichbar. Betrachtet man ältere Zeichnungen, so zeigen die Katzen der Jahrhundertwende den klassischen Hauskatzentyp. Lediglich das längere Fell vor allem an Bauch und Schwanz und der noch nicht so üppige Kragen wiesen sie als etwas Besonderes aus. Das Unterfell war nur mäßig ausgebildet, so daß die Perser von früher auch wesentlich leichter zu pflegen waren. Menschliche Hilfe zur Fellpflege war in der damaligen Zeit kaum notwendig. Obwohl sich der Standard nicht wesentlich geändert hat, unterscheiden sich die heutigen standardgerechten Perser von ihren Vorfahren doch erheblich. Im laufe der Jahre wurden die Perser dann immer kürzer, runder und flacher im Gesicht, das Fell immer üppiger und mit mehr Unterwolle gezüchtet. Lediglich im Charakter sind keine nennenswerten Veränderungen festzustellen.
Wesen
Perserkatzen sind sehr angenehme Hausgenossen. Lieb, verschmust, anhänglich, empfindsam; Bezeichnungen, die man immer wieder hört. Aber ebenso kann man hören: unabhängig, temeramentvoll, fordernd oder zurückgezogen. Das Wesen ist nur bedingt an die Rasse gebunden. Katzen sind eigenständige Individuen, jede entwickelt sich zur Persönlichkeit. Perserkatzen sind im Allgemeinen ruhige, ausgeglichene Katzen mit ausgewogenem Temperament. Die Stimme einer Perserkatze ist lieblich und leise. Sie eignen sich gut als Wohnungskatzen. Natürlich sind auch sie über einen abgesicherten Balkon dankbar.
Pflege
Perserkatzen haben das dichteste Fell aller Langhaarkatzen. Die Haut kann, wenn das Unterfell verfilzt, nicht mehr atmen und es können sich schlimme Reizungen und Entzündungen bilden. Deshalb muß das Fell der Perserkatze täglich bis auf die Haut und in allen Schichten durchgearbeitet werden. Damit können Knötchen rechtzeitig entfernt und der Bildung von Filz vorgebeugt werden. Ab und zu kann ein Bad nötig sein, um das Fell von Hautfett und Schuppen zu befreien. Manchmal ist schon leichter Durchfall ein echtes Malheur. Die langen Haare an den Hinterbeinen (Hosen) werden beim Absetzen von Kot verschmutzt. Das Fell muß dann mit Wasser ausgewaschen werden und, vor allem in den Wintermonaten trockengeföhnt werden. Für wen das bereits ein Drama ist, der sollte sich besser für eine kurzhaarige Katze entscheiden.
Es ist traurig, wieviele Perserkatzen völlig verfilzt und verschmutzt im Tierheim abgegeben werden. Sie müssen oft vollständig geschoren werden, um die entzündete Haut darunter behandeln zu können. Dies muß nicht so sein. Wird die Langhaarkatze konsequent und schon von klein auf gepflegt, kann die tägliche Pflegestunde für die Katze auch zum Genuss werden.