Ich habe den Hund bekommen, als der Kater ca. 4 Jahre alt.
Ich habs mir schlimmer vorgestellt. Es lief alles realtiv problemlos.
Von Anfang an gab es einige klare Regeln:
Hund: Katze wird nicht gejagt/bedrängt o.ä.
Jeder Ansatz sofort unterbunden (bzw durch ablenken eben verhindert - unterbunden klingt jetzt nur als Wort so hart)
Kater: Hund wird nicht plattgemacht *g*
Mein Kater ist ein Freigänger und war einige Tage etwas... knirschig und mehr draussen als drinnen.
Was sehr gut war: Mein Hund war als Welpe kleiner als der Kater.
So hatte der Kater den Größenvorteil und da er eher ängstlich ist, hat er daraus sein Selbstbewußtsein gezogen und kaum Angst vorm Hund gehabt.
Und Hund hatte eben von Anfang an Respekt vor dem *großen* Kater.
Bis heute hat der Kater nicht gemerkt, das er nun kleiner ist und der Hund hat nicht bemerkt, das sie nun größer ist *g*
Von Anfang an war der Kater der Boss und so finde ich das auch am besten.
(ich kann nichts dafür, ich bin nun mal absoluter Fan von meinem Kater, der darf alles und hat auch die Alleinherrschaft über mich *g*

)
Mein hauptaugenmerk lag in erster Linie auf meinem Kater - der war zuerst da, hatte eindeutig Vorecht und er sollte nicht leiden, nur weil ich jetzt einen Hund hatte.
Die beiden haben sich niemals ernsthaft was getan. Hund hat irgendwie von Anfang an sofort akzeptiert, das sie absolut nix zu sagen hat, wenn Kater anwesend ist. Ohne mein zutun.
Sie tritt selbst von ihrem Futter zurück, wenn er vorbeigeht.
Und er interessiert sich nicht mal für Futter und er hat ihr nie die Krallen gezeigt o. ä.
In schwachen Momenten, wenn wir z. bsp. länger nicht zu hause waren, zeigt der Kater, das ihm Hund nicht ganz so egal ist, wie er immer tut. Dann schmiegt er sich mal kurz an sie - was ihr aber eher unbehaglich ist. Sie ist unsicher ihm gegenüber.
Beide liegen schon zusammen z. Bsp. auf der Couch, aber immer mit einigen cm Abstand - gaaaanz selten Fell an Fell.
