Versteht Ihr das?

Oliverundkara
Guten Abend,

meine Frau erzählte mir leider heute fogende wahre geschichte:

Die Eltern ihrer Arbeitskollegin haben sich aus einem Tierheim einen Mischling aus Spanien geholt.Dieser war zwischen 8 und 10 Jahre alt und taub und war aus einem TH hier in der Nähe .
Dieser Hund griff die Halterin an sobald sie "menschliches essen" in der hand oder auf dem Herd hatte.er kratzte sogar am heissen backofen un an das heisse essen zu kommen.Das machte das Tier auch mit der 11 Jäjrigen Tochter auf agresive art.
Bei Hundefutter egal welcher Art lief alles völlig normal .

Weil die Halterin deshalb völlige Panik vor dem Hund bekam wurde er heute wieder in Tierheim zurück gebracht.

Was meint Ihr dazu ?

MfG
Oliver
Nici+Lara
Was verstehen?

Das, was der Hund macht oder das er wieder ins TH gekommen ist?

Verstehen tu ich nicht, das das TH diesen Hund vermittelt hat... gut, vielleicht wußten sie es nicht.

Wenn der Hund in Spanien gelebt hat, wird es einen Grund geben, warum er so reagiert. Die Hunde dort werden oftmals gequält, mißhandelt und müssen ums überleben (Futter) kämpfen.

Das sie den Hund ins TH wieder gebracht haben? Tja... an sich find ich die Geschichte/so ein Verhalten schon irgendwie seltsam.
Wenn der Hund die Frau wirklich böse angreift und auch vor dem Kind nicht halt macht, kann man nicht unbedingt erwarten, das das so hingenommen wird.
Wir kennen die Umstände nicht... ich denke, man kann nicht verlangen, das die Frau nun mit dem Hund eine Therapie macht...vielleicht fühlt sie sich überfordert, vielleicht ist es der erste Hund...
Ein Urteil sollte man sich unter den Umständen nicht erlauben.

Lg Nici mit Lara und Murphy
rgr
erfahrung hin oder her. den hund hätte ich auch zurück gebracht. mit kindern ist sowas ein völlig unkalkulierbares risiko.
ein schwer geschädigter hund, sowohl körperlich wie auch mit sicherheit psychisch. sollte das TH davon gewusst haben, dann ist die abgabe unverantwortlich.
maximal kann ein sehr erfahrener hundehalter ohne familie und möglichst abgelegen lebend, so einen hund noch aufnehmen. eine tickende zeitbombe bleibt er allemal. was solche tiere mitgemacht haben, das kann man evtl. nur erahnen. für das zusammenleben mit menschen sind sie nicht mehr tauglich. in solchen fällen würde ich ausnahmsweise für einschläfern plädieren.
Ganda
is halt die Frage, was genau unter "angreifen" verstanden wird ... Urteil kann man sich gerad gar nicht erlauben aufgrund dem oben Beschriebenen.

Warum der Hund das tut, weiß sicher auch keiner. Wie fast immer in solchen Fällen bringen da auch Spekulationen nix. Man kann sich ne nette Story als Erklärung ausdenken. Die kann dann genauso gut falsch, wie richtig sein. Um am Verhalten was zu ändern, braucht man so eine Erklärung allerseltenst. Meist dient sowas lediglich als Rechtfertigung. Normal reicht das gezeigte Verhalten an sich, um zu schlussfolgern, wie man damit umgehen kann/sollte/nicht kann. Und entweder hat man die Möglichkeit, oder eben nicht.
Neufi
Hallo,

also die Vermittlung eines Hundes sollte schon beinhalten, daß sich die Abgabestelle mit dem Verhalten des Hundes ein bischen auskennt.

Aber ich denke wenn jemand nicht die Möglichkeit hat, die Absonderlichkeit von diesem Hund zu bearbeiten, dann bleibt nur Rückgabe leider.

Der Fall selber ist nicht beurteilbar, weil wie hier ja schon geschrieben
zu wenig Information vorliegt.
Ganda
Und wie soll die Abgabestelle in diesem Fall dieses Verhalten rausfinden? Wie soll sich ein Tierheim hundertpro mit dem Verhalten eines Hundes auskennen? Das sind unterschiedliche Umgebungen und entsprechend verhalten sich die Hunde oft unterschiedlich in den jeweiligen.